24
Aug

Prof. Dr. John V. Maciuika

Wissenschaftlicher Beirat der Pragmatic-Identity-Matching-Forschung von Dr. Markus Erbach

Professor für Architekturgeschichte und Kunstgeschichte an der City University of New York (CUNY), am Baruch College und am CUNY Graduate Center Ph. D. Program in Art History (Doktorandenkolleg für Kunstgeschichte).

Mehrfacher Preisträger und Stipendiat (Auswahl): Rome Prize Winner und Stipendiat der American Academy in Rom 2014-2015, Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung Berlin 2001-2002, Bundeskanzler-Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung 1998-1999, DAAD Forschungsstipendiat 1995-1996

Interdisziplinärer Forscher in vielen Forschungsprojekten: Die Forschungsarbeit und Lehre von Professor Maciuika sind gekennzeichnet von der fachübergreifenden Verbindung politischer und sozialer Zusammenhänge im jeweiligen Kontext ihrer Zeit. Daraus lassen sich architektonische und ästhetische Merkmale begründen und ihre Funktionen besser verstehen. Die Wechselwirkungen von Identität, Ästhetik und Architektur sichtbar zu machen, ist ein zentrales Anliegen der Forschung von John Maciuika. Er wirkte mit bei vielen fachübergreifenden Projekten, wie z.B. bei der Darstellung historischer Städteentwicklung auf der Plattform hypercities.com – – –

– – –

Wissenschaftlicher Beirat der PrIM-Forschung

Schon 2007 wurde ich wissenschaftlicher Beirat von Dr. Erbach und seiner Identity-Matching-Forschung. Weil sich meine Arbeit auf die Verbindungen der Architektur, Politik und der kulturellen Identitäten in Zentral- und Osteuropa konzentriert, haben mich das Denken und die Anwendungsmodelle von Dr. Erbach in meinem Verständnis der Organisation von Integrationsprozessen beeinflusst. Besonders aus meiner eigenen Forschung begründet sich mein langfristiges geschichtliches Interesse an politischen Dynamiken und Organisationsmodellen verschiedener Architektur- und Kunstrichtungen; an verschiedenen städtischen, regionalen und nationalen Modellen, die Integrationsprozesse unterschiedlich gestalten; und schließlich an der Vielfalt der Bauweisen, in denen sich politische, ökonomische und soziale Wertesysteme historisch ausdrücken.

Über die Jahre profitierte ich vom Austausch mit Dr. Erbach, schon während der Entwicklungsphase meines Buchs Before the Bauhaus: Architecture, Politics, and the German State, 1890-1920 (Cambridge University Press, 2005). Dies recherchierte und schrieb ich in Teilen während meiner zwei Jahre als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung 1998-1999 und 2001-2002.

Ich habe seither großen Wert darauf gelegt, mit Dr. Erbach in Kontakt zu bleiben und beobachtete mit großem Interesse die Herauskristallisierung der PrIM-Identity Matrix  – einer transformative Plattform, mit der organisationale Prozesse, institutionelle Operationen und menschliche Interaktionen transparent gemacht werden. Die innovative semiotische Analyse bündelt und beschreibt effizient die Interaktionen unterschiedlichster Teilnehmer in einem facettenreichen Informationssystem, dessen einzigartiger Vorteil ist, dass es in allen Stadien und auf allen Ebenen immer transparent und verbunden bleibt. Sofern ich weiß, ist Dr. Erbachs systematische Struktur für die Analyse und das Verständnis von Teilnehmern oder Subjekten einer Kommunikation als „Identitäten“ einmalig in diesem Bereich.

Aus diesem Grund habe ich dafür gesorgt, dass die City University of New York Dr. Erbach 2014 zu einem Vortrag im Symposium „New Technologies in the Digital Humanities“ eingeladen hat. Dr. Erbach veranschaulichte die Identity Matrix mit Beispielen für organisationale, institutionelle und internetbasierte Anwendungen. Während seines Aufenthalts an der City University of New York hielt Dr. Erbach ein Seminar in meinem Kurs „Shaping the Future of New York City“, den ich am CUNY Honors College unterrichte.

Nach meiner Einschätzung ist die Arbeit von Dr. Erbach ein Beispiel für den höchsten Standard deutscher Innovation im 21. Jahrhundert. Durch seine Anleitung und Menschenführung hat Dr. Erbach sehr wirksame Integrationsergebnisse in deutschen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Non-Profit-Organisationen erreicht. Von ganzem Herzen unterstütze ich Dr. Erbach’s bahnbrechende angewandte Forschung in organisationaler Kommunikation und Integration, und werde auch weiterhin seine Forschungsergebnisse in diesem spannenden Feld verfolgen und als wissenschaftlicher Beirat unterstützen.

Prof. Dr. John V. Maciuika
New York, im Juni 2017