18
Mai

Mehrwert des Identity Matchings

Erkenntnis gewinnen durch konkreten Bezug auf etwas

Pragmatic Identity Matching erzeugt schon während seiner Anwendung einen Mehrwert im Entwicklungsstadium einer Organisation. Die Matrix für Identity Matching (Grafik) bildet eine wertneutrale Informationsstruktur, mit der wir unterschiedlichste Inhalte oder Gegenstände einer Kommunikation als „Identitäten“ beschreiben und gezielt ins Verhältnis zu einem Zielobjekt setzen (siehe Ausführung auf der Startseite unter der Animation): „Identity 1“ ist zum Beispiel das Unternehmen, „Identity 2“ die Zielgruppe (oder ein neuer Geschäftsbereich, Markt, Wettbewerber usw.). In der Matchingmatrix werden beide Identitäten aufeinander bezogen und je nach Zielsetzung eine Lösung für die Beziehungsgestaltung entwickelt („Identity Matching“). Damit arbeiten wir in der Identitäts-, Organisations- und Leistungsentwicklung von Unternehmen, Organisationen und Kommunen und lösen die gestellten Aufgaben „von innen heraus“ (klicken Sie zur Vergrößerung auf die Darstellung).

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„1 + 1 = 3“ ist nicht eine Summe, sondern ein Effekt

Nachdem wir den Sachverhalt bzw. die untersuchte Identität im Hinblick auf eine Problemstellung oder Zielsetzung detaillert beschrieben haben (Informationsgewinn „1“), können wir sie mit einer anderen Identität, die wir in der selben Weise beschrieben haben im Hinblick auf Überschneidungen und Bedarfe vergleichen (Informationsgewinn „2“). Anschließend setzen wir in einem kreativen Prozess auf der Matching-Ebene die einzelnen Informationsmodule der beiden Identitäten in Beziehung zueinander und vereinbaren sie nach einem gesetzten Verbesserungsziel in geplanter Weise (Lösungsentwicklung in „3“). Die obenstehende Grafik zeigt beispielhaft das Matching von 3 der 9 Informationsmodule einer Identitätsbeschreibung.

Ohne die strukturierte Beschreibung der einzelnen Identitäten und ihren systematischen Vergleich wäre der sich darauf stützende zielorientierte Lösungsprozess nicht möglich. In jedem einzelnen Identitätsmodul einer Identitymatrix kann das gesetzte Verbesserungsziel wirksam werden. So wird die Integration verschiedenster Inhalte und damit verbundene Problemlösungen direkt in der Identitätsstruktur eines Unternehmens, einer Organisation oder Kommune umsetzbar.

Mehrwert variabler Anwendung und Tiefe

Mit individualisierten Fragen zu den einzelnen Informationsmodulen einer Identitymatrix kann jeder Inhalt in jedem gewünschten Detaillierungsgrad beschrieben, systematisch mit dem Inhalt der anderen Seite verglichen und bei Bedarf in geplanter Weise miteinander abgeglichen werden. Dieses Prinzip können wir auf jedes Thema, jede Fragestellung und jeden Lösungsprozess anwenden, die unseren Klienten wichtig sind. Drei Beispiele:

Soll zum Beispiel ein (1) Unternehmen in seiner Wettbewerbsfähigkeit am Markt gestärkt werden, beschreiben wir den IST-Zustand seiner Organisation und Leistungen als „Identity 1“ und  projizieren ihn auf den gewünschten SOLL-Zustand als „Identity 2“. Wir analysieren die Unterschiede und beschreiben den gangbaren Weg von IST- zum SOLL-Zustand des Unternehmens auf der Matching-Ebene („Identity Matching“). Dabei stellen wir die benötigten Ressourcen fest oder identifizieren Probleme der Umsetzung und lösen sie mit den Klienten „von innen heraus“ dort, wo sie auftreten. Fehlende Ressourcen und Kompetenzen werden im Bedarfsfalle von außen eingebunden.

Oder soll eine (2) Produktentwicklung aus der Forschung die Bedürfnisse der Anwender treffen, beschreiben wir die originären Produktmerkmale und potenziellen Eigenschaften des Forschungsergebnisses als „Identity 1“ und projizieren sie auf die gewünschten Zielgruppen und ihre Nutzenerwartungen als „Identity 2“. Auf der Matching-Ebene erkennen wir Marktchancen und beschreiben Modifikationsanforderungen an das Produkt. Nach seiner Verbesserung übersetzen wir die Produkteigenschaften in Anwendungsnutzen für die verschiedenen Zielgruppen und entwickeln mit dem Klienten oder in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern spezifische Aussagen, Verwendungsszenarien und Strategien der Kommunikation („Identity Matching“).

Oder sollen in der (3) Planung der Versorgungssysteme von Kommunen die Bedarfe der Bürger getroffen werden, beschreiben wir die gegebene IST-Situation in der Kommune inklusive aller gegebenen Herausforderungen und erwarteten Prognosen als „Identity 1“ und projizieren sie auf die Situation und Versorgungsbedarfe der Zielgruppen als „Identity 2“. Wir analysieren die benötigten Ressourcen zur Bedarfsbefriedigung und beschreiben auf der Matching-Ebene („Identity Matching“) Lösungs-Szenarien mit Einbindung der vorhandenen und benötigten Ressourcen und Realisationsträger. Diese können nach konkreten Planungsprozessen gezielt akquiriert und vernetzt werden.

Mehrwert als universelle Integrationsstruktur

Diese Variabilität der Identitymatrix erklärt, warum innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation mit dem Pragmatic Identity Matching nicht nur die Bearbeitung verschiedener Bereiche und Themen möglich ist, sondern auch ihre ganzheitliche Verknüpfung zu einem Archiv des globalen Unternehmenswissens: Der funktionale Zusammenhang der komplexen Strukturen einer Unternehmung (A: Architecture of Organisation), ihre Geschäftsbereiche und Prozesse der Leistungserstellung (B: Business Divisions) bis hin zur zielgruppenspezifischen Kommunikation (C: Communication System) können in ihren innen- und außengerichteten Beziehungen sowohl ganzheitlich wie im Detail beschrieben und optimiert werden (klicken Sie zur Vergrößerung auf die Darstellung).

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Mit der Matrix für Identity Matching als Planungsstruktur für integratives Denken und kooperatives Handeln moderieren wir die verschiedensten Aufgaben der Integration und Abstimmung in strukturierter Weise auf der Basis realitätsnaher Daten. Im Ergebnis entwickeln wir entlang der unternehmerischen oder kommunalen Zielsetzungen Lösungen immer „von innen heraus“ aus der eigenen Organisation unter bestmöglicher Nutzung der vorhandenen Strukturen und Ressourcen unserer Klienten.

Mehrwert als Mittler zwischen Welten

Der Einsatz des universalen Pragmatic Identity Matching-Konzepts erfolgt überall dort, wo die geplante Integration von Inhalten vielversprechend bzw. notwendig ist – von ganzheitlichen Integrations- und Verständigungsprozessen bis zur individuellen Beziehung zwischen Gruppen, Organisationen und Mitgliedern:

  1. im wissenschaftlichen Kontext
  2. in sozialen, ökonomischen und ökologischen Kontexten
  3. in politischen und interkulturellen Kontexten

Beispiele zu dieser Auflistung finden Sie auch im Beitrag „Was ist Identity Matching?“ (unter Forschung), dort am Ende unter Anwendungsdimensionen. Eine Auswahl unserer Projekte, die mit Pragmatic Identity Matching realisiert wurden, finden Sie in der Bildpräsentation auf der Startseite unter dem grauen Symbol für „Anwendungsbeispiele“.

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